Die Ereignisse rund um unsere Reise in das “Land der Aufrichtigen” haben sich in den letzten Monaten beinahe überschlagen. Dieses Thema ist nicht nur fototechnisch sondern auch energietechnisch wahnsinnig geladen wie ich finde. Tue Gutes und rede darüber…das trifft auf viele Momente der letzten Zeit zu.Begonnen hat alles mit einer Idee. Eine Idee nach Burkina Faso mitzukommen und dort eventuell ein paar schöne Bilder zu machen. Natürlich hoffte ich auch, die menschlichen Werte wieder ein wenig zurecht rücken zu können. Im Zielland angekommen war mir sofort klar, dass es tatsächlich eine ganz besondere Reise werden würde.
Besonders viele menschlich wertvolle Begegnungen wie auch mitreißende, bunte Fotomotive gehörten in Burkina zur Tagesordnung. Bereits während unserer Reise stellte ich einige Bilder online auf den Blog. Als ich bemerkte, dass die Klickraten und Besucherzahlen nach oben schnellten stellte ich weitere Aufnahmen ins Web.
Zuhause angekommen stellte ich fest, dass bis zu 1500 Klicks pro Tag auf meinem Blog gemacht wurden und ich überlegte wie ich Burkina in unseren Köpfen für eine Weile weiterleben lassen konnte. Die Lösung war ein Tagebuch, bei dem ich jeweils um 3 Wochen versetzt Tag für Tag die Geschehnisse unserer Reise in Text und Bild auf meiner Seite veröffentlichte. Die Zugriffszahlen explodierten an manchen Tagen bis auf über 4500 Klicks. Das war schon eine sehr besondere Erfahrung. Zum Drüberstreuen war ich sogar einige Male unter den beliebtesten 3 deutschsprachigen Blogs überhaupt.
Alle, die nochmals gerne nachlesen möchten kann ich hier die gesamte Reise anbieten:
Prolog zu einer großen Reise
Tag 1: Die Reise beginnt
Tag 2: Auf nach Bobo
Tag 3: Erster Schulbesuch & Probentag
Tag 4: Erster Konzertabend
Tag 5: Silvesterabend
Tag 6: Grande Marché
Tag 7: Der Mopedausflug
Tag 8: Der Tag danach
Tag 9: 2. Congarilla – Konzertabend
Tag 10: Ruhetag
Tag 11: Endlich Wasser
Tag 12: Zurück nach Ouaga
Tag 13: Abschlusskonzert in Ouaga
Tag 14: Time to say goodbye
Tag 15: Der letzte Tag…und was kommt jetzt.
Kurz nach dem Erstellen meines Tagebuches wollte ich mehr für das Projekt SABABU machen und entschloss mich mit den aus Afrika mitgenommenen Videomitschnitten ein SABABU-Video zu gestalten. Dieses Video wurde bereits bei vielen Veranstaltungen dem Publikum gezeigt und freut sich auch im Internet nach wie vor größter Beliebtheit.
Postwendend konnte ich dann meine erste Ausstellung überhaupt veranstalten. Im Rahmen der Veranstaltung “derARTig” in Lenzing (OÖ). Bereits dort konnte ich mich gemeinsam mit anderen Künstlern über mehrere hunderte Besucher freuen.
Ein Monat später fand dann in Wien die zweite “Joy of Africa”-Ausstellung mit 4 anderen Fotokünstlern aus insgesamt 4 Ländern statt. Auch dieses Erlebnis war ganz besonders. Erste Ausstellung in der Bundeshauptstadt und dann gleich 50 Meter neben dem Westlicht – der Ausstellungslokalität in Wien.
Bereits für die erste Ausstellung konnte ich mich über ein Buch zu “Joy of Africa” freuen (danke nochmals an Maria Knoll).
Weitere Highlights waren Veröffentlichungen in Medien wie zum Beispiel in DEM niederösterreichischen Gesundheitsmagazin “Gesund + Leben” und ein zweitseitiger Reisebericht zu Burkina Faso in den Salzburger Nachrichten.
Nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag freute es mich um so mehr, Mamadou Diabate einen Spendenscheck von mir, meiner Familie und Raika Oberösterreich in der Höhe von 2200 Euro für das SABABU-Projekt überreichen zu können.
Ausstellungstechnisch fand Ende Juli das bislang letzte Highlight statt. Eine Ausstellung im Artelier Wünscher in Gmunden (Oberösterreich). Gemeinsam mit einer sehr interessanten Musikgruppe, einem exquisiten Catering und meinen über 30 ausgestellten Bildern wurde es zu einem ganz besonderen Abend für die über 170 Besucher.
Und es ist noch nicht vorbei….die nächsten Pläne (etwa eine weitere Ausstellung in Wien) erfahren Sie als erster hier auf meiner Homepage.
1 Comment
Anna
(@Twitter) 01 Sep 2011 11:09 am
Genau das ist Africa!
Ein Land ohne Ahnung von der Welt, dreckig, systemlos, arm, aber doch zugleich zufrieden, interessant, freundlich, beeindruckend und steckt voller Überraschungen. – “The joy of Africa!”
Wir hier in Europa können nocht viel lernen von den Menschen, die ohne Luxus leben und troztdem glücklich sind.
Wir haben zu viel, Africa hat zu wenig!!!
8 € für ein Kind in Burkina Faso für das Projekt SABABU macht uns nicht ärmer!!