Hallo zusammen, erstmal vielen, vielen Dank für die zahlreichen netten Kommentare von euch…freuen uns sehr über Feedback hier in Afrika. Aber nach 2tägiger Pause (volles Programm
) gibts wieder mal ein paar Bilder heute.
Am Freitag feierten wir gemeinsam mit Mamadou Silvesterparty. Die Bilder zu diesem Event kommen noch. Sowas muss man erlebt haben…kann man fast nicht beschreiben. Ich muss für mich sagen, dass es das “intensivste” Silvesterfeiern bis dato war. Es ist so wunderschön mitzuerleben wie herzlich diese Leute sind. Man fühlt sich absolut wie einer der “Familie”. Wir verbrachten unseren Silvesterabend mit viel Trommelmusik (die trommeln 3 Tage durch
…Tag und Nacht) und Mamadous Familie bzw. Freunde….ergibt in Summe über 250 Personen auf engstem Raum. Aber wenn einem dann um Mitternacht einer der Dorfältesten um den Hals fällt und einem ein gutes neues Jahr, viel Gesundheit und möglichst wenig Probleme für 2011 wünscht kommen einem fast die Tränen – unbeschreiblich!!
Am Samstag hats uns dann auf den “Grande Marché” verschlagen…da war leider nicht sehr viel offen…aber einiges haben wir trotzdem gesehen. Sehr bunte Stände und viele Leute die einem etwas verkaufen möchten
. Auch die bekannte Mosche haben wir uns angesehen – sogar mit Führung.
Gestern waren wir dann auf großer Mopedsafari in Mamadous Geburtsort. Eine Tagestour mit über 100km durch zT extrem beschwerliches Gelände. Dieser Tag wiederum war das intensivste Erlebnis überhaupt. Soviel Armut wie man da auf dem Land sieht ist unbeschreiblich. Wenn man seine fast leere Wasserflasche einer alten Frau gibt und diese einen kleinen Freudentanz aufführt, läufts einem schon kalt über den Rücken. Diese Leute sind ebenfalls sehr freundlich und zuvorkommend. Aber wenn man sieht wie verschmutzt die Kinder sind und sie sicherlich Hunger und Durst haben, tuts fast weh wenn man als Gast als erstes etwas zu essen bekommt.
Weiters durften wir bei einem Jahrtausend alten Ritual teilhaben, was ohne Mamadous Hilfe/Ankündigung sicher undenkbar gewesen wäre. Ein sehr schräges aber interessantes Ereignis wenn der Medizinmann durch töten von drei Hühnern Kontakt mit einem Geist aufnimmt und dann wild im Dorf herumläuft.
Wie man sich vorstellen kann hatten wir wir eine dicke Staubschicht auf unserem Gewand am Abend. Ohne Mundschutz wärs überhaupt nicht gegangen. Am Straßenrand hab ich mir noch schnell eine Sonnenbrille geleistet…mit 80 Sachen durch ein staubiges Gelände….da mag man schon einiges Schlucken
. So aber genug geschrieben….hier ein paar Bilder:
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